Warum wir Auto Power Suche gebaut haben
Auto Power Suche entstand aus einer eigenen Autosuche. Drei Fahrzeuge in fünf Jahren, neun Plattformen, eine Excel-Liste als Notlösung und ein verpasstes Angebot, das den Ausschlag gab. Ein Händler steuerte die Funktionsliste bei, die zur ersten Roadmap wurde. Daraus ist eine Plattform geworden, die zuerst nach den Bedürfnissen der Nutzenden fragt und die Fahrzeugdaten in verständliche Sprache übersetzt.
«Uns gibt es, weil mich die Autosuche so frustriert hat.»
Drei Autos, fünf Jahre, neun Plattformen
In den vergangenen fünf Jahren habe ich drei Autos gekauft. Eines für mich, zwei für meine Familie.
Gesucht habe ich auf autoscout24.ch, autolina.ch, autouncle.ch, tutti.ch und comparis.ch. Dann habe ich die Suche ins Ausland ausgeweitet: gebrauchtwagen.at, willhaben.at, mobile.de. Dazu die Websites der Händler selbst.
Ziemlich schnell sass ich in einer Excel-Tabelle und kopierte von Hand alles zusammen, was zählte. Sie half mir, den Überblick zu behalten und mich auf meine Anforderungen zu konzentrieren.
Das Angebot, das ich verpasst habe
Ein Autokauf passiert selten sofort. Er passiert eher demnächst. Bei einem guten Angebot muss man dann allerdings rennen.
Zeit vergeht, gute Angebote verschwinden. Irgendwann fragte ich mich, ob ich auf der falschen Plattform suchte oder mir dieses Auto nur eingebildet hatte.
Zurück in Excel. Der gespeicherte Link führte ins Leere. Das Fahrzeug war verkauft. Eine Gelegenheit weniger, und die Suche begann fast bei null.
Immerhin wusste ich ab da genau, was ich wollte. Dafür sorgte das Gefühl, diese eine Chance verpasst zu haben.
Auf keiner dieser Plattformen bekam ich die Hinweise, die mich am Ball gehalten, fokussiert und auf das Wesentliche ausgerichtet hätten.
Die Liste eines Händlers wurde zur ersten Roadmap
Dann traf ich einen Händler, der bei einem der grössten Importeure der Schweiz arbeitete. Ich erzählte ihm von der Idee. Er war so freundlich, mir eine Liste mit Funktionen zu geben, die er auf allen ihm bekannten Plattformen vermisste.
Diese Liste wurde die allererste Produkt-Roadmap.
Statt darauf zu warten, dass dieses Problem eines Tages jemand anders löst, habe ich selbst angepackt. Ein kleines Team, dazu ein grösseres aus mehreren KI-Agenten. Und meine ganze Erfahrung.
Warum ich diese Erfahrung habe
Angefangen hat es vor rund 15 Jahren. Damals war ich Projektdirektor bei Nurun in Barcelona und verantwortete die globalen Marketing-Initiativen von SEAT Global über alle digitalen Kanäle.
Ich habe SEAT davon überzeugt, die erste markeneigene Online-Verkaufsplattform für Neu- und Gebrauchtwagen zu bauen: Losincreiblesdeseat.es.
Schon damals lag mein Fokus auf der Nutzererfahrung. Dabei fiel mir etwas auf: Niemand hatte je einen Fahrzeugkonfigurator gebaut, der technisches Fachchinesisch in menschliche Sprache übersetzt.
Damals fragten alle, ob es ein 1.6 CDI oder ein 1.8 TDI sein soll. Wo liegt der Unterschied? Wie soll man das entscheiden? Heute steht dieselbe Frage bloss anders da: xDrive 40i oder M60i xDrive, 330e oder 318i, 2,8-l-D-4D.
Nutzerzentriert statt produktzentriert
Dahinter steckt eines der häufigsten Marketingprobleme überhaupt: der Unterschied zwischen nutzerzentriertem und produktzentriertem Marketing.
Nutzerzentriertes Marketing stellt die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt. Produktzentriertes Marketing stellt das Produkt zuerst, getrieben von Merkmalen und Fachbegriffen, für die man manchmal ein Wörterbuch braucht.
Damit stand meine Mission fest: eine Plattform bauen, die von den Bedürfnissen der Nutzenden ausgeht, eine gute Erfahrung bietet und auf vier Wegen zum passenden Fahrzeug führt.
- Für alle, die genau wissen, was sie suchen. Die Detailsuche mit allen Filtern.
- Für alle, die es entdecken möchten. Die spielerische Swipe-Suche, die den Geschmack mitlernt.
- Für alle, die Orientierung suchen. Der Konfigurator, der von Lebenssituation und Budget ausgeht statt von Hubraum.
- Für alle, die die Suche abgeben möchten. Der KI-Suchagent, der den Markt über Monate beobachtet und sich meldet, sobald etwas passt.
Ein Jahr Datenarbeit
Die riesige Menge an Fahrzeugdaten liegt selten sauber strukturiert und dokumentiert vor. Das machte den Weg dorthin anspruchsvoll.
Nach einem Jahr Analysieren, Rechnen und Neubauen spricht das Ergebnis für sich.
Die Plattform steht
Sie ist fertig und voller Funktionen, auf die ich stolz bin. Bei den «nice to have»-Funktionen haben wir keinen Rappen gespart.
Das Onboarding der ersten Händler läuft. Ich freue mich persönlich darauf, den öffentlichen Bereich zu starten, sobald genügend Fahrzeuge eingestellt sind.
Und wenn Ihnen auf einer Plattform wie dieser je eine Funktion gefehlt hat: melden Sie sich. Meine Ohren sind weit offen für das, was Sie brauchen. Wir finden einen Weg, es umzusetzen.
FAQ
Wer steht hinter Auto Power Suche?
Gegründet hat die Plattform Marc Pedri, er war einst Projektdirektor bei Nurun in Barcelona mit Verantwortung für die globalen Digitalkanäle von SEAT. Gebaut wird sie von einem kleinen Team, unterstützt von mehreren KI-Agenten.
Ist Auto Power Suche unabhängig?
Ja. Die Plattform gehört keinem Importeur und keiner Händlergruppe. Das ist der Grund, warum jeder Händler dieselben Werkzeuge und dieselben Konditionen bekommt.
Wo steht die Plattform heute?
Im Onboarding der Gründungshändler. Der öffentliche Bereich für Käuferinnen und Käufer startet, sobald genügend Fahrzeuge eingestellt sind.
Wie erreiche ich den Gründer direkt?
Über das Formular am Ende dieses Artikels oder über die Kontaktseite: https://autopowersuche.com/de-ch/support. Jede Nachricht landet bei einer Person, und wird nicht von einer KI beantwortet.